Startseite
Über uns
Chronik
Bildergalerie
Zimmer
Restaurant
Kegelbahn & Saal
Preise
Angebote & Aktionen
Umgebung
Kontakt
Suchen
Sitemap
Impressum

Der "Landgasthof Deutsches Haus" existiert als Gasthaus Heil seit 1871 und ist in der 4. Generation im Familienbesitz. Durch die Heirat des aus Weidenau stammenden Leopold Heil im Jahre 1871 mit der verwitweten Eva Schleich, geb. Jöckel kam der Name „Heil“ nach Ulmbach.



Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor. Der älteste Sohn Eduard, der im Jahre 1905 Katharina Happ aus Ulmbach heiratete, führte den Betrieb weiter. Damals stand vor dem Haus eines der vier Dorfbackhäuser auf Gemeindegrund, was eine Expansion des Betriebes behinderte. Eduard Heil kaufte das Gelände und verpflichtete sich, für die Gemeinde ein benachbartes Grundstück zu erwerben und das Backhaus an dieser Stelle wieder zu errichten. Auf dem freigewordenen Gelände wurde ein Pavillon errichtet, in dem zuerst eine Obstpresse aufgestellt wurde, mit dem Säfte und Obstweine für die Selbstvermarktung hergestellt wurden.

 

Das Gasthaus verfügte bereits über einen Saal, der sich im oberen Stockwerk befand. Durch den Erwerb eines Nachbargrundstücks auf der Nordseite konnte ein neuer Saal angebaut werden, wodurch das obere Stockwerk zunächst als Wohnraum und später zu Fremdenzimmern ausgebaut werden konnte.

 

Von den neun Nachkommen des Ehepaares Eduard und Katharina Heil übernahm wiederum der älteste Sohn Leopold Heil, nach seiner Eheschließung mit Paula Nau aus Herolz den Betrieb. Da Leopold Heil das Fleischerhandwerk erlernt hatte, wurde neben der Gast- und Landwirtschaft auch noch eine Metzgerei betrieben.



In den darauffolgenden Jahren, wurde das Anwesen mehrfach umgebaut und renoviert. Um moderne Fremdenzimmer mit fliesendem Kalt- und Warmwasser zu schaffen, wurde in den fünfziger Jahren eine Zentralheizung eingebaut. Im Jahre 1961 musste der Pavillon einem Anbau weichen, um für die Ausrichtung von Familienfeiern Platz zu schaffen.

 

Bereits sieben Jahre später wurde Landwirtschaft und Metzgerei aufgegeben und in zwei Etappen mit dem Abriss und Wiederaufbau des Haupthauses begonnen, um mit einer massiven Bauweise dem Zeitgeist gerecht zu werden. In dem freigewordenen landwirtschaftlichen Bereich wurde eine Kegelbahn installiert. Die Eheleute Leopold und Paula Heil, geb. Nau hatten fünf Kinder; drei Töchter und zwei Söhne, wovon der jüngste Sohn bereits im zweiten Lebensjahr verstarb.

Alfred Heil war der einzige männliche Nachkomme. Im Jahre 1971 heiratete er seine Ehefrau Brigitte, geb. Lotz aus Herolz und übernahm 1974 den elterlichen Betrieb. Mit der neuen Generation kamen neue Ideen in das Geschäft. Das Haupthaus wurde aufgestockt, der Saal wurde um mehr als 100 qm erweitert und  das noch vorhandene Fachwerk durch eine massive Bauweise ersetzt.



Der Innenraum des Saals wurde komplett neu gestaltet, sodass in Abständen von zwei bis drei Wochen eine große Tanzveranstaltung durchgeführt werden konnte. Der Anbau  an der Gaststätte war mittlerweile zu klein geworden und wurde um ca. 30 qm erweitert und mit einer großräumigen, bepflanzten Dachterrasse  versehen. Anschließend wurden sämtliche Fremdenzimmer nach und nach mit einer Nasszelle versehen. Nun war das Haus für Tagungen und Wochenendpauschalreisen bestens gerüstet.

Durch gezielte Werbung konnten Kegel- und andere Freizeitclubs sowie Tagungsgäste aus der weiteren Umgebung angesprochen werden, so dass unser Haus meistens ausgebucht war. In Folge der Zunahme der Tagungsveranstaltungen wurde es erforderlich, dass ein separater Speiseraum geschaffen werden musste, an den ein kleiner Aufenthaltsraum für die Hausgäste angegliedert wurde. Beide Räume wurden mit einer aufwendigen Innenausstattung versehen. Aus dem Vorhaben, eine neue Theke im Lokal einzubauen, ergab sich im Jahre 1992 eine totale Erneuerung der Gaststätte sowie die Installation neuer Kühlräume.

Zu seinem fünfzigsten Geburtstag im Jahre 1999 machte sich Alfred Heil ein besonderes Geschenk. Er ließ den Saal neu gestalten, die Decken wurden abgehängt, und der Parkettboden sowie die vorhandene Theke wurden neu aufgearbeitet. Die vorerst letzte Aktion war im Jahre 2003 die komplette Renovierung der Kegelbahn.

Mit den beiden Kindern von Alfred und Brigitte Heil (Elke und Frank) wächst die nächste Generation gerade heran. Beide haben gastronomische Berufe gelernt. Die Tochter Elke ist staatlich geprüfte Hotelbetriebswirtin, der Sohn Frank ist als ausgebildeter Koch tätig.